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Aug 22 2014

Filmkritik: Guardians of the Galaxy

gotgkritikGuardians of the Galaxy (2014)
Regie: James Gunn
Cast: Chris Pratt, Zoë Saldaña, Lee Pace, Karen Gillan

Inhalt:

Peter Quill aka Star-Lord findet ein altes Relikt und zieht damit die Aufmerksamkeit von Gamorra, der Ziehtochter Thanos sowie dem Duo Rocket Raccoon und Groot auf sich. Zusammen mit Drax, der nach dem Verlust seiner Familie nach Rache dürstet gilt es bald eine große Bedrohung in Form von Ronan zu bekämpfen.

ft_comicon_s_t_grd09_wt06_080613.087454_RKritik:

Marvel zeigt sich experimentierfreudig und bringt mit den Guardians of the Galaxy sein riskantestes Projekt nach Iron Man in die Kinos. Das chaotische Team besitzt in Comic-Form bereits eine große Fangemeinde, jedoch stellte sich die Frage wie die Masse auf eine Space-Opera mit sprechender Pflanze und einem genmanipulierten Waschbären reagiert.

Peter Quill (Chris Pratt) wird nach dem Tod seiner Mutter vom ausserirdischen Yondu aufgenommen. In dessen Auftrag soll Peter, der sich nun Star-Lord nennt, eine mysteriöse Kugel aus einer Ruine bergen. Jedoch stehen kurze Zeit später schon Kopfgeldjäger auf der Matte. Auf dem Planeten Xandar sorgen Star-Lord und seine Verfolger Gamorra sowie das Duo Rocket und Groot für Chaos, weshalb diese in ein Weltraumgefängnis gesperrt werden. Dort schliesst sich der von Rache getriebene Muskelprotz Drax dem ungleichen Team an, denn die Kugel birgt ein großes Geheimnis und mit dem Inhalt würde Ronan (Lee Pace) genug Macht erlangen um selbst den Titanen Thanos zu bezwingen.

Während wie zweite Phase des Marvel Cinematic Universe bisher nur mit Fortsetzungen aufwartete, bekommen die Fans mit Guardians of the Galaxy einen frischen Film, welcher fernab der bisherigen Handlungsstränge die zum nächsten Avengers Teil führen spielt. Jedoch schleichen sich viele kleine Details ein, die diesen Film fest in der zweiten Phase verankern und einiges an Vorarbeit für die nächsten Marvel-Jahre liefert. Ein frisches Setting und noch frischere sympathische Charaktere mit Wiedererkennungswert schüren Hoffnung auf ein baldiges Zusammentreffen von Guardians und Avengers, welches wohl noch einige Zeit dauern wird.

James Gunn zaubert eine Space-Opera bei der Fans von Star Wars und Firefly feuchte Augen bekommen werden, gespickt mit toller Action, einer ordentlichen Prise Humor und einem grandiosen Soundtrack. Absolutes Highlight im Film ist das Zusammenspiel der beiden computeranimierten Figuren Groot und Rocket Raccoon (Im Original von Vin Diesel und Bradley Cooper gesprochen) welche sich durch fantasievolle Szenerien schiessen und prügeln. Chris Pratt als liebenswürdiges Kind im Manne spielt seine Rolle perfekt und auch Dave Bautista kann, im Vergleich zu vielen Wrestling Kollegen, die Fuß in Hollywood gefasst haben, einiges aus seiner Rolle herausholen. Für mächtig Frauenpower sorgen Zoë Saldaña und Karen Gillan (bekannt aus Doctor Who) als ungleiche Zieh-Schwestern. Lee Pace macht als Bösewicht Ronan zwar eine grimmig dreinschauende Figur, hat aber sonst wenig zu tun. Der Erstling hinterlässt als Team-Up Film einen sehr guten Eindruck und macht Lust auf weitere Abenteuer des ungleichen Quintetts welches glücklicherweise schon für 2017 angekündigt wurde.

Guardians of the Galaxy ist optisch brillant und holt mehr aus dem 3D Effekt raus als die bisherigen Marvel Filme. Der Film macht durchgehend Spaß und bietet Unterhaltung auf sehr hohem Niveau. Dazu tragen auch die perfekt besetzten Charaktere bei.

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Fazit:

Mit Guardians of the Galaxy ist den Marvel Studios der Kino-Hit des Jahres gelungen. Die ausgefeilte Story und das Zusammenspiel der Figuren macht einfach nur verdammt viel Spaß. Der Film zeigt sich weniger ernst als der zweite Auftritt von Captain America, zeigt aber mit viel Herz und guter Laune wie viel Spaß Sommerkino machen kann. Eine absolute Empfehlung für Comic und Sci-Fi Fans!

Wertung:

9,5/ 10

 

 

 

 

 

 

 

 

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Skylynx

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Freut sich 2016 auf: Tolle Filme, tolle Figuren und viel Action mit der Starblight-Community

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